SeeundHafen

Der Ausstellungsort

St. Katharinen – Hamburgs Kirche der Seefahrt

Der Ausstellungsort

St. Katharinen – Hamburgs Kirche der Seefahrt

Der Ausstellungsort

St. Katharinen – Hamburgs Kirche der Seefahrt

Die Ausstellung SEE UND HAFEN über Schiffe und Schifffahrt findet nicht umsonst in einem Kirchenschiff statt. St. Katharinen ist dem Handel und Wandel der Hansestadt eng verbunden: Für die Speicherstadt wurden Teile des alten Kirchspiels mit Lagerhäusern überbaut, die jetzt zum Welterbe der UNESCO und zum Stadtteil HafenCity gehören. Die Bombardements des Weltkriegs haben von dem Gebäude kaum mehr als die Mauern übrig gelassen und dennoch steht St. Katharinen heute so anmutig und schön im Hamburger Stadtbild, als wäre es nie anders gewesen. Generationen zwischen Gotik, Renaissance, Barock und Gegenwart haben das Gotteshaus immer wieder neu geprägt, interpretiert und in ihrer Zeit verortet.

In dieser Kirche des alten Hafenviertels und der Seefahrer, in der die heute die immensen Umbrüche und Neuanfänge der Stadt und des Hafens zum Greifen nahe liegen, ist die Ausstellung „See und Hafen“ auf ideale Weise aufgehoben. Die Konzeption respektiert den Raum und seinen Rhythmus, die Fensteröffnungen und Mauerbögen. So können die Fototableaus als Erweiterung der Fenster eine zusätzliche Perspektive bieten. Die Blickachsen in der Kirche laden zum Rundgang und zur Betrachtung des jeweils nächsten Teils der Ausstellung ein.

Seit vielen Jahrzehnten sind die vier Fotografen auf die eine oder andere Art mit dem Hafen, der Speicherstadt und damit auch mit St. Katharinen und den Akteuren vor Ort in Arbeit, Zuneigung und Freundschaft verbunden.

Ausstellung
Die Ausstellung wird nach pandemiebedingter Verschiebung nun ab dem 3. Juni 2022 in St. Katharinen zu sehen sein und parallel zu den Konzerten des ELBJAZZ-Festivals in der Kirche eröffnet. Hier, im virtuellen Raum, sind Konzept, Visualisierungen und Motive schon jetzt und auch weiterhin zu sehen.

Führungen und Vorträge
Für Unterstützer und Förderer werden individuelle Rundgänge mit den Fotografen vereinbart werden können, Verkäufe von Arbeiten liegen im vitalen Interesse des Projektes.

Der Ausstellungsort

St. Katharinen – Hamburgs Kirche der Seefahrt

Das Konzept

Beispielhafte Visualisierungen von Motiven und Hängungen

Das Konzept

Beispielhafte Visualisierungen von Motiven und Hängungen

Das Konzept

Beispielhafte Visualisierungen von Motiven und Hängungen

In eindrucksvollen Großformaten präsentiert die Ausstellung SEE UND HAFEN Fotos von den Schiffen und der Schifffahrt aus den vergangenen vier Jahrzehnten. Das ist in einer Hafenstadt wie Hamburg kein ganz seltenes Thema – selten ist es aber frei von zeitgebundenen Intentionen zu sehen. Diese Fotos bieten schon durch die Art und Zeit ihrer Entstehung einen Abstand, mit dem sich eine größere Geschichte erzählen lässt. Das ist die Geschichte des Hafens, der Seefahrt und des Warenumschlags als kaufmännischer und historischer Mythos, der Hamburg seit seiner Gründung begleitet. Die Balance zwischen drohendem Risiko und verlockendem Geschäft ist Voraussetzung für die Genese der Stadt und seitdem Teil ihres Selbstverständnisses. In vergleichbarer Abwägung zwischen Pflicht und Kür entstanden auch die meisten der gezeigten Bilder auf eigenes Risiko, ohne Auftrag oder Honorar.

Diese Bilder sind das „Best-of“ aus der Sicht der Fotografen, die Motive, die ihnen künstlerisch interessant erschienen und die sie deshalb aufbewahrt und über die Zeiten gebracht haben. Sichtbar wird das flüchtige, naturgemäß effizienzgetriebene Wesen der Schifffahrt und des Hamburger Hafens.

Der hat in derselben Zeitspanne nicht nur den Wandel zum touristischen Highlight, sondern auch vom Stückgut- zum Containerhafen vollzogen und will sich in diesen Jahren gerade wieder neu erfinden.

Die Arbeiten von Thomas Hampel, Heinz-Joachim Hettchen, Manfred Stempels und Manfred Wigger zeigen trotz ihrer jeweils sichtbar eigenständigen Auffassung in der Zusammenschau den Lebenszyklus eines Schiffes von seiner Entstehung und nötigenfalls Reparatur auf der Werft, dem Einsatz für den Transport von Waren oder Menschen bis hin zur mit der Zeit fortschreitenden Nutzlosigkeit, dem Abwracken. Das Spektrum reicht von den technischen und ökonomischen Voraussetzungen der Seefahrt bis zu ihren pittoresken Relikten.

Wir sehen Schiffe im Schwimmdock und die Werft als den Ort, an dem sie aus der Taufe gehoben werden und an dem die Schrammen und Beulen repariert werden, die die Fahrten auf den Weltmeeren hinterlassen.

Containerschiffe in aller Welt, in fernen Häfen und exotischer Umgebung unterwegs, bedienen im „Round-the-World-Service“ die Taktvorgaben der internationalen Arbeitsteilung. Fährschiffe verbinden Länder und Menschen, sind seit der Antike Symbole für die unsichere Reise durchs Leben und verflüchtigen sich in der Weite des Meeres zu Schemen. Alles ist in der Bewegung, die das Wasser kennzeichnet.

Schließlich Bilder der hölzernen Gerippe von Fischerbooten im bretonischen Watt. Sie werden schon lange nicht mehr gebraucht, ausgemustert wiegen sie sich in der Dünung, verschwinden langsam und werden überwuchert wie Erinnerungen. Genauso sind die alten Schuppen am Sandtorkai verschwunden und haben der HafenCity Platz gemacht. Diese Bilderwelten entwickelten sich im Laufe der Zeit, in der die befreundeten Fotografen in gegenseitiger Inspiration, Kritik und Unterstützung an den Geschichten von See und Hafen und damit an ihren persönlichen Erinnerungsorten gefeilt haben.

Das Konzept

Beispielhafte Visualisierungen von Motiven und Hängungen

Das Konzept

Beispielhafte Visualisierungen von Motiven und Hängungen

Die Fotografen

Die vier Fotografen Thomas Hampel, Heinz-Joachim Hettchen, Manfred Stempels und Manfred Wigger sind dem Hafen und der Seefahrt in Hamburg seit 
langem beruflich wie privat verbunden. Oft auch in gemeinsamer Arbeit haben sie das Treiben an den Kais und auf See über Jahrzehnte dokumentarisch wie künstlerisch begleitet. Ihre fotografischen Arbeiten sind zu detailreichen, vielschichtigen visuellen Ankerpunkten mit einer immer individuellen Sicht auf das Thema geworden.

Thomas Hampel
fotografiert den Hafen, seit er in den 1980ern nach Hamburg kam, die Speicherstadt sah und dort blieb, weil’s so schön war. Mit der Gestaltungsagentur ELBE&FLUT arbeitet er seitdem im Auftrag diverser Kunden an zeitgemäßem Design und Publikationen zu allen Themen rund um die Stadtküste.

Heinz-Joachim Hettchen
hat für alle namhaften Reedereien und Hafenunternehmen fotografiert, war als Wanderer zwischen den Welten im Hafen und in Übersee unterwegs und hat noch immer neue fototechnische und kompositorische Ideen mit nach Hause gebracht.

Manfred Stempels
in den Niederlanden auf einem Hausboot großgeworden, arbeitete als Grafiker und Fotograf bei der HHLA sehr geradlinig an Prospekten oder dem Logo des Unternehmens und ist als freier Künstler tätig, der von der Hafenwirtschaft mindestens so viel wie vom Leben versteht.

Manfred Wigger
ist freier Fotograf und Dozent, der nicht nur Kunst und Künstler, sondern neben vielem Anderen auch die Kaikante, die Freiheit der Meere und das Fahren mit dem Schiff in seinen ganz eigenen, kritisch-humorvollen Blick genommen hat.

Die Motive

Die Fotos von Thomas Hampel, Heinz-Joachim Hettchen, Manfred Stempels und Manfred Wigger zeigen den unterschiedlichen Angang an das Thema See und Hafen. Wigger und Hettchen machen sich auf den Weg zu neuen Ufern. Der eine mit Fährschiffen, nicht etwa, um anzukommen, sondern um die Reise selbst in Bildern zu fassen. Der andere an Bord von Containerfrachtern, die weitab jeder romantischen Vorstellung im eng getakteten Liniendienst die Weltmeere durchkreuzen. Stempels und Hampel bleiben am sicheren Ufer und beobachten – einer die Vergänglichkeit von überlebten, erodierenden Arbeitswelten, der andere die faszinierend-fremden Docks der Werft, in denen gigantische Schiffe wie gestrandete Wale auf dem Trockenen liegen.

Die Unterstützer

Die Ausstellung soll von professioneller Öffentlichkeitsarbeit mit Medienberichten, Flyer, Katalog, Website, und Instagram begleitet werden. Zur Realisierung der Ausstellung planen wir auch jetzt schon Ihre Unternehmenspräsenz im Begleitprogramm – melden Sie sich bei Interesse gern!

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Kontakt
E&F Edition | Tel. 040.30393039 | post@euf-edition.de